Geschichte

Geschichte Urserntal

Das Urserntal ist geschichtlich geprägt von Veränderungen. Reisende pilgerten über die Teufelsbrücke und auf den Saumpfaden über den Gotthardpass. Suworov und Napoleon bekämpften sich beim „Urnerloch“ oder Johann Wolfgang von Göthe genoss ein Teil seines Lebens hier im Urserntal.

Jahrzehntelang war das Militär im Sommer und der Skisport im Winter dominant. Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat mit dem Luxushotel The Chedi und dem Resort nach dem Militärrückzug genau zur richtigen Zeit das Tal vor der Abwanderung bewahrt.

Tourismus hielt Einzug im Tal. Jetzt ist es an der Zeit, Gästen aus aller Welt die wunderschöne Landschaft, die Kultur und die Gegend zu zeigen.

Geschichte der Sust Lodge

Das Gebäude der „Sust Lodge“ wurde 1848 erbaut, also im gleichen Jahr in dem die Schweizerische Bundesverfassung unterzeichnet wurde. Diese bewirkte die Abschaffung von Wegezöllen und kantonalen Gebühren für den Alpentransit. Das Gebäude wurde deshalb noch im selben Jahr vom ursprünglichen Projekt eines Zollhauses in eine Sust umfunktioniert.

Eine Sust wird im heutigen Sprachengebrauch als „Güterumschlagsgebäude“ umschrieben. Zur Zeit des Säumer Wesens musste das Transportgut auf zahlreichen Teilabschnitten gezwungenermassen mehrmals auf frische Packtiere umgeladen werden.

Die Säumer organisierten sich üblicherweise in Genossenschaften, welche in der Regel über ein Transportmonopol verfügten. Bei der Sust mussten die Güter jeweils umgeladen und an eine andere Genossenschaft übergeben werden.

Die Sust dienste zusätzlich der sicheren Unterbringung der Waren währen der Nacht und als Übernachtungsmöglichkeit für die Reisenden. „Lodge“ bedeutet eine Übernachtungsmöglichkeit. Deshalb der Name Sust Lodge.